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Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler und Stephan J. Kramer im Gespräch

„Kein schönes Land in dieser Zeit – das Märchen von der gescheiterten Integration“

Mit seinem Buch „Kein schönes Land in dieser Zeit“ bietet Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler einen spannenden und durchaus selbstkritischen Blick in das Innenleben eines türkischstämmigen Mannes in Deutschland. In provokativen Schlaglichtern erzählt er aus seinem Leben und schlägt den Bogen von seinen persönlichen Erfahrungen zu gesellschaftspolitischer Relevanz.
Auch finden sich viele Parallelen zur Situation der jüdischen Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Darüber und was sich in Deutschland ändern sollte, damit sich Zuwanderer nicht länger als Außenseiter fühlen müssen, tauscht sich Dr. Mehmet Daimagüler mit dem Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer aus.

Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, geb. 1968 in Siegen. Als Sohn türkischer Gastarbeiter studierte er Jura, VWL und Philosophie u.a. in Harvard und Yale. Er wurde als „World Fellow“ der Yale University und als „Littauer Fellow“ der Harvard University ausgezeichnet. Er ist als Rechtsanwalt und Strategieberater in Berlin tätig.

Stephan J. Kramer, geb. 1968, ist seit 2004 Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Direktor des Büros des European Jewish Congress in Berlin sowie Mitglied des Board of Governors im World Jewish Congress, New York.

Moderation: Hatice Akyün, geb. 1969 in Zentralanatolien, zog 1972 mit ihren Eltern nach Deutschland. Seit 2003 arbeitet Hatice Akyün als freie Journalistin und erhielt 2011 den Berliner Integrationspreis für ihre Arbeit.

Podiumsdiskussion
Do. 9. Februar 2012| 19.00 Uhr
Jüdisches Museum
Lindenstraße 9-14 | 10969 Berlin
Eintritt: 5,– | erm. 3,–

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

am 12. März 2012 feiert die Jüdische Volkshochschule zu Berlin ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum, zu dem wir
Sie herzlich einladen!
Die Festrede wird Prof. Wolfgang Müller-Commichau, Leiter des Forschungsprojektes zur Jüdischen Erwachs-
enenbildung der Hochschule RheinMain halten. Als Dozent der ersten Stunde wird Rabbiner Uri Themal seine
Erinnerungen mit uns teilen. Für die musikalische Untermalung unseres Festaktes sorgt das Ofri Ivzori Quartett
mit jiddisch-israelischem Jazz.

Einen Rückblick über die Neuanfänge des deutschjüdischen Lebens nach 1945 wird Prof. Dr. Michael Brenner
aus München bieten.

Ein zweiter Themenschwerpunkt im kommenden Semester wird die Integration von Zuwanderern in
Deutschland sein. Und so beginnt unser Programm mit einer Podiumsdiskussion zwischen Stephan J. Kramer,
Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, und Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler der Autor
des Buches „Kein schönes Land in dieser Zeit“. Im Mai wird dann Lena Gorelik ihr neu erscheinendes Buch
„Sie können aber gut Deutsch“ gemeinsam mit Dr. Sergey Lagodinsky vorstellen.

Wir stellen weitere Neuerscheinungen vor: „Die Nachmittagsvorstellung“ des israelischen Autors
Jehoschua Kenaz sowie das Romandebüt von Schulamit Meixner „ohnegrund“.
Zum Thema Nahost gibt auch es dieses Mal eine Reihe von Vorträgen u.a. von Chaim Noll „Der ’Arabische
Frühling’ als mediales Ereignis“ und von Prof. Dr. Karl E. Grözinger über den Zionismus damals und heute.

Der israelische Film „Strangers“, der den israelisch-palästinensischen Konflikt thematisiert, rundet unser
Programm ab.

Wir hoffen mit diesem vielfältigen Programm Ihr Interesse wecken zu können und freuen uns auf Sie!

 

   

Ihre
Sigalit Meidler-Waks
Leiterin der JVHS
 


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