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PODIUMSDISKUSSION

Trialog: »Paradiesische Zeiten«

Was Juden, Christen und Muslime eint ist der Glaube an den einen Gott. Alle drei Religionen bieten Ihren Gläubigen den Glauben an eine Erlösung, an ein Paradies und ein Leben nach dem Tod. Aber wie werden Erlösung oder Paradies in den verschiedenen Glaubensgemeinschaften beschrieben, wie sieht der Weg der Gläubigen zur Erlösung und ins Paradies aus, wer wird an dieser Erlösung teilhaben und was sind die Eingangsvoraussetzungen um an einer paradiesischen Zukunft teilhaben zu können. Diese und andere Fragen werden von Imam Said Arif, Landespfarrer Andreas Götze und Rabbiner Daniel Alter erläutert und diskutiert werden. Im Anschluss wird die Möglichkeit zu eigenen Nachfragen angeboten.

SAID AHMED ARIF, 1985 in Pakistan geboren, im Alter von 6 Jahren mit den Eltern nach Deutschland ausgewandert. Abitur in Wiesbaden, Studium zum islamischen Theologen in Toronto. Seit Ende 2012 in Deutschland als Imam und Islamischer Theologe beschäftigt. Imam der Khadija Moschee in Pankow.

DR. ANDREAS GÖTZE, (1964), Landespfarrer für den interreligiösen Dialog in der Evang. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Studium der Evangelischen Theologie, Judaistik und Philosophie; islamwissenschaftliche Studien und Studien zum orientalischen Christentum in Jerusalem und in Beirut; Veröffentlichungen u.a. zum interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt.

RABBINER DANIEL ALTER, 1959 in Nürnberg geboren. Studium Judaistik und Pädagogik in Heidelberg. Ausbildung zum Rabbiner am Abraham-Geiger-Kolleg, Ordination zum Rabbiner 2006. Betreuender Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Unna und seit 2012 Beauftragter für interreligiösen Dialog und Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 

Do. 4. Dezember 2014 | 19.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus  | Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin
Eintritt: € 5,– | erm. € 3,–

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

wir freuen uns sehr, Ihnen zu Rosch Haschana das neue Programm für das 2. Semester 2014/15 präsentieren zu können.

In diesem Studienhalbjahr werden wir die verschiedensten Facetten der jüdischen Kultur und Religion, aber auch aktuelle weltpolitische Ereignisse, wie zum Beispiel die »Ukrainekrise«, betrachten.

Mit der prominent besetzten Podiumsdiskussion über den »Fall Gurlitt« und den Umgang mit Raubkunst können wir ein weiteres Highlight setzen.

Darüber hinaus möchten wir aber auch die traditionellen Themen wie etwa Literatur und Kunst nicht vernachlässigen. Es werden in diesem Semester zwei Ausstellungen im Jüdischen Gemeindehaus eröffnet. Im Oktober beginnt die Ausstellung über Joseph Wulf, ein deutsch-polnischer Historiker, Holocaustüberlebender und bis zu seinem Tod Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Die zweite Ausstellung, die im Januar eröffnet, widmet sich den Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie steht auch im Kontext des Gedenkens anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.

Ergänzt wird das reichhaltige Kulturangebot durch ein außerordentlich ambitioniertes Kursangebot. An dieser Stelle möchten wir allen Dozenten für Unterstützung danken. Ohne sie könnten wir dieses Kursangebot nicht anbieten.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, die Leiterin der Jüdischen Volkshochschule Sigalit Meidler-Waks zu verabschieden und ihr für Engagement und die Bemühungen danken, die sie unternommen hat, um das Programm der Jüdischen Volkshochschule vier Jahre lang auf hohem Niveau zu erhalten und in der Tradition von Heinz Galinskis »offenem Haus« in der reichen Kulturlandschaft Berlins einen wichtigen Stellenwert zu verleihen.

Wir hoffen sehr, dass auch in diesem Semester viele unserer treuen Hörer und Gäste an unseren Kursen und Veranstaltungen teilnehmen werden.

Schana Tova!


Ihre                                                                                           Ihr
Alexandra Babes                                                                          Ilan Kiesling
Kulturdezernentin der Jüdischen                                                    Leiter Kultur und Kommunikation
Gemeinde zu Berlin und stellvertretende Vorsitzende                        und kommissarischer Leiter der
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin                                                  Jüdischen Volkshochschule Berlin






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Programm 2. Semester 2014

3. Trimester 2014. Deutsch-Intensivkurse

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