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VORTRAG
Ulrich Sahm

Durcheinander rund um Israel

Die Ereignisse in Nahost überschlagen sich so schnell, dass man es kaum schafft, ihnen atemlos hinterzulaufen, geschweige denn, die Entwicklungen vorherzusehen. Vermeintlich alternativlos gibt es Mantras wie Zwei-Staatenlösung und Siedlungspolitik, während gleichzeitig rundum, in Ägypten, Syrien, Libanon gewaltige Umwälzungen auch Israels Position im Nahen Osten ständig verändern, zum Guten wie zum Schlechten.
Ulrich Sahm wird versuchen, auch die israelische Innenpolitik zu analysieren. Nach den Wahlen am 17. März 2015 gilt es, aus dem Ergebnis eine beständige Koalition zu bilden. Ob rechts oder links, welches sind die Schwerpunktthemen der künftigen Politik Israels?  Wird der Blick eher auf innere Probleme gelenkt, oder wird es auch Änderungen in der Außenpolitik geben? Manche alternativlose »Lösungen« gibt es nur in den Köpfen von Politikern in Washington oder Berlin. Die Wirklichkeit vor Ort ist meist komplizierter, als manche sich vorstellen.
ULRICH SAHM, 1950 in Bonn geboren, als Diplomatensohn in Bonn, London, Paris und Moskau aufgewachsen, ist als Theologiestudent in den 1970er-Jahren nach Israel gekommen. Nach dem Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem »hängen geblieben« und seitdem Nahostkorrespondent für zahlreiche Medien in Deutschland, Schweiz und Österreich. Hat Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen bedient. Seine Schwerpunkte liegen in der Politik in Nahost, Archäologie, Antisemitismus und Holocaust.

Di 21. April 2015 | 19 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße 79–80 | 10623 Berlin
Kleiner Saal
Eintritt: 5,– | ermäßigt 3,–

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Maximilian Norz
Schaustelle Berlin – Tel Aviv

Berlin und Tel Aviv sind bunte Städte. Lebensformen jenseits von Bürgerlichkeit, akzeptierten Normen und gesellschaftlichen Erwartungen existieren neben solchen, die sich auf kulturelle und religiöse Traditionen berufen und diese pflegen. Kreativität und Individualismus auf der einen sowie Erhalt und Zusammenhalt auf der anderen Seite haben die Vielfältigkeit der Lebensformen in beiden Städten ins Unüberschaubare ausgeweitet. Doch nicht jeder findet seinen Platz in der Gesellschaft… Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Lebensformen in Berlin und Tel Aviv. Sie erzählt die Geschichten von Menschen, die sich freiwillig abgrenzen oder unfreiwillig am Rande der Gesellschaft leben. Es sind die Geschichten von Protestlern, die ihre Regierung kritisieren, und von Anarchisten, die diese ablehnen. Die Geschichten von Punks, die sich gerne ausgrenzen lassen, und von Flüchtlingen, die ungewollt ausgegrenzt werden. Gezeigt werden alte Menschen, die von ausländischen Pflegern versorgt werden, und kranke Menschen, die sich keine Pflege leisten können. Menschen, die mit Drogen handeln, und Menschen, die davon abhängig sind. Prostituierte, die ihren Körper verkaufen, und Artisten, die ihren Körper zur Schau stellen. Männer, die gerne als Frauen auftreten, und Frauen, die einmal Männer waren. Gläubige, die in ihrer Gemeinschaft beten, und Menschen, die Religionen ablehnen. Zuletzt sind es die Geschichten junger Menschen, die gleichgeschlechtliche Liebe empfinden, und junger Menschen, die in der Öffentlichkeit als Künstler auftreten oder sich in ihrem ganz eigenen Stil präsentieren.

MAXIMILIAN NORZ ist freischaffender Fotograf, unter anderem für die Deutsche Presse-Agentur. Er lebt in Berlin und arbeitet neben seiner Fotografentätigkeit als Social Entrepreneur und Politikberater. Die Ausstellung wurde vom Goethe-Institut Tel Aviv unterstützt.

Do 23. April 2015 | 19 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße 79–80 | 10623 Berlin | Foyer
23.4.– 28.6.2015 | Eintritt frei

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

wir freuen uns, Ihnen wieder ein spannendes Programm und viele interessante, auch neue Kurse und Seminare vorstellen zu können.

Im April beleuchtet der deutsche Journalist und Israelkenner Ulrich Sahm den Ausgang der Wahlen in Israel und ihre Auswirkungen. Im Kontext Israel steht auch die Fotoausstellung »Schaustelle Berlin - Tel Aviv«. Der Fotograf Maximilian Norz hat hinter die Fassaden der beiden Metropolen geschaut. Seine Fotografien zeigen die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit der Menschen, die hier leben.

Im Sommer 2015 finden die europäischen Makkabi-Spiele auf dem Olympischen Gelände in Berlin statt – ein herausragendes Zeugnis der inzwischen sehr guten Beziehungen Deutschlands zum Staat Israel. Aber wie verhält es sich mit dem Antisemitismus auf unseren Fußballplätzen? Der Journalist Ronny Blaschke beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit dieser Materie und wird in seinem Vortrag über den Wandel der Geschichtsvermittlung im Fußball berichten.

Mit einem »Heinrich-Heine-Abend« des ehemaligen Frontmannes der Gruppe »Jessica« und einem Konzert des Duos »CoraSon« wenden wir uns an unsere Musikliebhaber.
 
Und auch in diesem Semester stellen wir Ihnen einige Bücher vor: Dietz Bering wirft in seinem neuen Buch die Frage auf, ob Luther Antisemit war. Jalda Rebling hat gemeinsam mit dem amerikanischen Historiker David Shneer ein Buch über ihre Mutter Lin Jaldati geschrieben. Im Gespräch mit der Verlegerin Nora Pester wird sie über das wechselvolle Leben Lin Jaldatis, der »jiddischen Stimme des Ostens«, sprechen. Abgerundet wird unser Literaturprogramm mit der Vorstellung des neuen Buches von Salomea Genin »Scheindl und Salomea«, musikalisch begleitet wird ihre Lesung vom Sänger und Liedermacher Karsten Troike.

Wir hoffen mit diesem vielfältigen Programm Ihr Interesse wecken zu können und freuen uns auf Sie!

Ihre                                                                                           Ihr
Alexandra Babes                                                                          Ilan Kiesling
Kulturdezernentin der Jüdischen                                                    Leiter Kultur und Kommunikation
Gemeinde zu Berlin und stellvertretende Vorsitzende                        und kommissarischer Leiter der
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin                                                  Jüdischen Volkshochschule Berlin






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Programm 1. Semester 2015

2. Trimester 2015. Deutsch-Intensivkurse



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