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Prof. Dr. Michael Brenner

„Vom Pariah zum ganz normalen Juden? Der Kampf um Anerkennung deutschjüdischen Lebens nach 1945“

Das Leben der Juden in Deutschland war nach 1945 mit einem symbolischen Bann behaftet. 1948 beschloss der Jüdische Weltkongress, dass jüdisches Leben auf der „blutgetränkten deutschen Erde“ nicht mehr wünschenswert sei. Israelische und internationale jüdische Organisationen versuchten mit Drohszenarien, diesen Bann durchzusetzen. Wie reagierten die Juden in Deutschland darauf? Wann änderte sich das Bild vom jüdischen Leben in Deutschland in der jüdischen Welt? Und wie kam es dazu, dass in den letzten zwanzig Jahren ausgerechnet Deutschland die am schnellsten wachsende jüdische Diaspora wurde?

Prof. Dr. Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören: „Kleine Jüdische Geschichte“ (2008), „Propheten des Vergangenen: Jüdische Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert“ (2006), „Geschichte des Zionismus” (2002) und „Jüdische Kultur in der Weimarer Republik“ (2000). Zurzeit arbeitet er an einer Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis heute.

Vortrag
Di 21. Feb 2012 | 19.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Kleiner Saal
Fasanenstr. 79–80 | 10623 Berlin
Eintritt: 5,– | erm. 3,–

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