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Lena Gorelik
„Sie können aber gut Deutsch!“
Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft
Wie Migranten Deutschland verändern und warum das gut ist

Lange hat man hierzulande so gut wie gar nicht über Integration diskutiert. Dann lösten Thilo Sarrazins umstrittene Thesen über Migranten heftige Reaktionen aus. In Deutschland leben seit vielen Jahrzehnten Menschen, deren Wurzeln in anderen Regionen der Welt liegen. Sie sind
Teil dieses Landes und wollen sich diese Zugehörigkeit auch nicht absprechen lassen. Lena Gorelik ist eine von ihnen. Anfang der 1990er Jahre siedelte sie mit ihrer Familie von Russland nach Deutschland über. In diesem persönlichen, ehrlichen Buch beschreibt sie, wie es ist, fremd zu sein in Deutschland. Was viele vergessen, so Lena Gorelik – wir leben längst in einer ethnisch gemischten Gesellschaft. Wir müssen nur dahin ommen, es als Stärke zu begreifen und davon zu profitieren.

Lena Gorelik, 1981 in Sankt Petersburg geboren, kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang Osteuropastudien. 2004 veröffentlichte sie ihren umjubelten Debütroman „Meine Weißen Nächte“, weitere Romane folgten.

Moderation: Dr. Sergey Lagodinsky, 1975 in Russland geboren, ist Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde
zu Berlin.


Buchvorstellung und Autorengespräch
Do 10. Mai 2012 | 19.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus | Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin
Eintritt: 5, – | erm. 3,–


In Kooperation mit der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

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