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„Der ‚Arabische Frühling‘ als mediales Ereignis“

Das Wort „Arabischer Frühling“ war, so die These von Chaim Noll, eine Erfindung der Medien, eine Projektion von Hoffnung auf eine eher undurchsichtige Realität. Inzwischen lässt sich absehen, welcher Art der Paradigmenwechsel war, den die Revolten in verschiedenen arabischen Ländern auslösten. Was verbirgt sich wirklich hinter den Aufständen des vergangenen Jahres? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der Veränderungen? In welche Situation gerät Israel? Statt des erhofften Friedens in der Region bahnt sich ein neuer großer Konflikt an: am Persischen Golf.

Chaim Noll, geboren 1954 in Berlin, ging vor 1995 mit Frau und Kindern nach Israel und lebt seit fünfzehn Jahren in der Negev-Wüste, nahe Beer Sheva. Er unterrichtete an der dortigen Universität und veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zu verschiedenen mit Judentum und Israel verbundenen Themen, in letzter Zeit vor allem über das Leben in der Wüste und die Situation im Nahen Osten.





Vortrag
Di 15. Mai 2012 | 19.00 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus | Kleiner Saal
Fasanenstr. 79-80 | 10623 Berlin
Eintritt: 5,– | erm. 3,–

In Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam

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